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Das Gedicht „Advent“ stammt aus der Feder von Karl Röttger.

Wieder sieht man in den frühen
Abenden die Lichter blühen.
Straßen hin und wieder funkeln
bunte Wunder in das Dunkeln.
Wieder träumt viel Kinderhoffen
vor den Fenstern - leise Stimmen
flüstern; in der Dämmrung glimmen
Augen groß - und sehn den Himmel offen
seligen Kinderglücks. Voll Wartens
sind die Tage und die Abende vorm Schlafengehn -
Wohl im Schlaf und Traum der Nächte sehn
sie erfüllt schon ihres Sehnens Frage;
schon erfüllt im Traum des Traums Verlangen,
sehen, wie das Wunder - schon geschah -:
Christkind kommt weiß durch die Nacht gegangen
und ist da …

Karl Röttger

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