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Das Gedicht „Alexander und Diogenes“ stammt aus der Feder von Wilhelm Müller.

Bringt mir die liebe Jugend fort
Mit ihrem Saus und Braus!
Es ziemet sich ein kluges Wort
Zu einem guten Schmaus.

Drum setzet Einen zu mir her,
Der älter ist, als ich,
Und weitgereist durch Land und Meer:
Nach diesem dürstet mich!

Der in dem stillen dunkeln Faß
Viel Jahre lang gedacht,
Er weiß gewißlich dies und das,
Was uns auch weiser macht.

Diogenes sei er genannt,
Der Herr Philosophus,
Und wär' ich Herr von Griechenland,
Ich böt' ihm meinen Gruß.

Und spräche: Wenn ich Ich nicht wär'
Und ich nicht tränke dich,
So wollt' ich Du sein ohn' Beschwer,
Und du, du tränkest mich!

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