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Das Gedicht „An das Ideal“ stammt aus der Feder von Friedrich Nietzsche.

Wen liebt ich so wie dich,
geliebter Schatten!
Ich zog dich an mich, in mich - und seitdem
ward ich beinah zum Schatten,
du zum Leibe.
Nur daß mein Auge unbelehrbar ist,
gewöhnt, die Dinge außer sich zu sehen:
Ihm bleibst du stets das ewge Außer-mir.
Ach, dieses Auge bringt mich außer mich!

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