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Das Gedicht „An Theodor Storm“ stammt aus der Feder von Carl Busse.

Mit leuchtenden Diademen
Möcht' ich die Stirn dir umziehn,
Möcht' deine Lieder nehmen
Und in die Fremde ziehn.

Hinauf in die blühende Haide
Und an das nordische Meer,
Bis ich im staubigen Kleide
In deiner Heimat wär'.

Und möchte wandern und wandern
Den Friedhof auf und ab,
Dort liegt auch unter den andern
Dein heil'ges Dichtergrab.

Drauf möcht' mit all dem Segen,
Den es nur irgend gibt,
Ich still die Stirne legen -
Ich hab' dich so geliebt!

Carl Busse

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