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Das Gedicht „An“ stammt aus der Feder von Edgar Allan Poe.

An …

Ich traure nicht, daß schon am Ziel
Mein irdisches Geschick,
Daß langer Jahre Frucht zerfiel
In einem Augenblick.

Nicht, daß kein einziger wie ich
So einsam und unstet,
Bloß darum, daß du weinst um mich,
Der nur vorübergeht.

An -

Die Kelche, oft im Traum erschaut,
Wo Singvögel sich wiegen,
Sind deine Lippen – und der Laut
Melodisch draus entstiegen –

Dein Augenstrahl, mir sanft erglüht,
Fällt mitten in dem Dunkel
Auf mein undüstertes Gemüt
Wie eines Sterns Gefunkel.

Dein Herz – dein Herz, seufz' ich gepreßt
Und träume bis zum Tage
Vom Glück, das sich nicht greifen läßt.
Doch will, daß man es wage.

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