Ferdinand Avenarius

Im März

Graublaue Nebel schleichen
   Durch winterlich Gefild,
Graublaue Berge dämmern
   Gleich blassem Traumgebild.

Der Regen rieselt leise
   Im blätterlosen Wald,
Vom kühlen Wind das Flüstern
   Aus dürren Zweigen hallt.

Dort droben zwitschert ein Vogel
   Schüchtern sein kleines Lied –
Weiß nicht, ob Herbst, ob Frühling
   Die stille Welt durchzieht.