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Das Gedicht „Der Globus“ stammt aus der Feder von Joachim Ringelnatz.

„Wo sitzt", so frug der Globus leise
Und naseweise die weise, weiße
Unübersehbar weite Wand,
„Wo sitzt bei uns wohl der Verstand?"
 


Die Wand besann sich eine Weile,
Sprach dann: „Bei dir - im Hinterteile!

Nun dreht seitdem der Globus leise
Sich um und um herum im Kreise -
Als wie am Bratenspieß ein Huhn,
Und wie auch wir das schließlich tun -
Dreht stetig sich und sucht derweil
Sein Hinterteil, sein Hinterteil.

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