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Das Gedicht „Die Ebene“ stammt aus der Feder von Oskar Loerke.

Ins Ungewisse bleicht das Himmelshaus,
die Ebne klingt ins Ungeheure aus.
So spricht der Wind zu mir: »Sie haben
den lieben Gott der Welt begraben,
ein rotes Pferd fuhr ihn mit düsteren Schabracken.«

Nah liegen Hügel Sandes hingeduckt wie Weinende,
ihr Sand ergraut, der Scheinende.
Nun stehe ich auf ihrem Nacken.
Wie ist die Ebene so groß,
wie ist die Welt so heimatlos!

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