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Das Gedicht „Die Hölle“ stammt aus der Feder von Andreas Gryphius.

Ach! und Weh!,
Mord! Zetter! Jammer / Angst / Kreuz! Marter! Würme! Plagen.
Pech! Folter! Hencker! Flamm! Stank! Geister! Kälte! Zagen!
Ach vergeh!

Tiff’ und Höh’!
Meer! Hügel! Berge! Fels wer kann die Pein ertragen?
Schluck Abgrund! Ach schluck’ ein! die nichts denn ewig klagen.
Je und Eh!

Schreckliche Geister der dunkelen Hölen / ihr die ihr martret und Marter erduldet
Kann denn der ewigen Ewigkeit Feuer / nimmermehr büßen dies was ihr verschuldet?
O grausamm’ Angst stets sterben / sonder sterben!

Dies ist Flamme der grimmigen Rache / die der erhitzete Zorn angeblasen:
Hier ist der Fluch der unendlichen Straffen / hier ist das immerdar wachsende Rasen:
O Mensch! Verdirb / um hier nicht zu verderben.

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