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Das Gedicht „Die Meerfahrt“ stammt aus der Feder von Georg Heym.

Von Neapels Lustgestaden
Fuhren wir hinaus ins Weite,
Uns ein schönes Festgeleite
Kamen durch die goldnen Wogen
Die Delphinen nachgezogen.
O, für Frohen und ihr Schnellen!

Und es tauchten in die Wellen
Steil in breit geschwungnem Bogen
Weißer Möwen Prachtgefieder
Glitzernd in den Schaum hernieder,
O, ihr Stolzen und ihr Hellen!

Laßt die Purpursegel schwellen!
Reicht mir Silberpfeil und Bogen,
In das Leuchten ihn zu schnellen.
Und hinauf ihm nachzuschauen,
Wo die Tiefen blendend blauen.

Sehet, in die Glut und Helle
Immer steigt und steigt der Schnelle
Und aufjauchzend folgen wir.

O ihr Frohen und ihr Schnellen
O ihr Stolzen und ihr Hellen,
Seht, nun sind wir gleich wie ihr.

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