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Das Gedicht „Die Quelle“ stammt aus der Feder von Adelbert von Chamisso.

Unsre Quelle kommt im Schatten
    Duft'ger Linden an das Licht,
Und wie dort die Vögel singen,
    Nein, das weiß doch Jeder nicht!

Und das Mädchen kam zur Quelle,
    Einen Krug in jeder Hand,
Wollte schnell die Krüge füllen,
    Als ein Jüngling vor ihr stand.

Mögen wohl geplaudert haben,
    Kam das Mädchen spät nach Haus:
Gute Mutter, sollst nicht schelten,
    Sandtest selbst ja mich hinaus.

Geht man leicht zur Quelle, trägt man
    Doch zu Haus ein schwer Gewicht,
Und wie dort die Vögel singen –
    Mutter, nein, das weißt du nicht!

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