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Das Gedicht „Die Spinnerin“ stammt aus der Feder von Ludwig Tieck.

Das Rädchen
Dreht munter
Das Fädchen
Hinunter:
Wo weilst du
O Lieber
Was eilst du
Fern über?

Und sinn' ich Tagelang
Und spinn' ich Wochenlang,
Bist du mein einz'ger Gedank. –

Bald seh' ich Seen,
Wenn's Rädchen surrt,
Indem es schnurrt
Erscheinen Feen.

Und Er geleitet
Ist unter ihnen:
Wie stolz er schreitet!
Ihm Geister dienen.
Dann fliegt er fröhlich
Durch Abendröte,
Es tönt so seelig
Die Schäferflöte:
Dann wünsch' ich Schwingen
Zu ihm zu fliegen,
Aufwärts zu springen
In Wolken die Flügel zu wiegen.

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