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Das Gedicht „Die Steine und das Herz“ stammt aus der Feder von Wilhelm Müller.

Ich steh' am Ufer bei dem Binnensee,
Es tut das Herz mir nach der Lieben weh,
Die drüben sitzt und nicht herüber kann;
Der Vater schloß den Kahn mit Ketten an.

Und runde weiße Steine such' ich mir
Und küsse sie und werfe sie nach ihr.
Sie fliegen schnurgerad' aus meiner Hand,
Doch keiner fliegt bis an den lieben Strand.

Ihr Steine, seid ihr denn so groß und schwer?
Ich dächte wohl, mein Herz das wär' es mehr,
Und fliegt doch ungeschleudert hinterdrein,
In ihre Hand, in ihren Schoss hinein.

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