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Das Gedicht „Freundliche Vision“ stammt aus der Feder von Otto Julius Bierbaum.

Nicht im Schlafe hab ich das geträumt,
Hell am Tag sah ich's schön vor mir:
Eine Wiese voller Margueritten . . .
Tief ein weißes Haus in grünen Büschen . . .
Götterbilder leuchten aus dem Laube . . .
Und ich geh mit einer, die mich lieb hat,
Ruhigen Gemütes in die Kühle
Dieses weißen Hauses, in den Frieden,
Der voll Schönheit wartet, daß wir kommen.
Segenschwerer Traum
        Mein Acker wogt, mein Weizen blüht . . .
Die Sonne scheint mir ins Gemüt . . .
In Ballen flieht der Sorgen Qualm . . .
Gedichte sprießen Halm an Halm . . .
Es wellt der Hoffnung Wiesengrün . . .
Der Liebe Sphinxenaugen glühn . . .
Ein schmerzlich Glück, duftwolkenschwer,
Drängt dunkelsamtenblau sich her
Und droht mir schwülend ins Gemüt . . .
Mein Acker wogt, mein Weizen blüht . . .

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