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Das Gedicht „Frühling“ stammt aus der Feder von Georg Busse-Palma.

Oben lichte Bläue,
Unten alles hoffnungsgrün. -
Rot wie Liebe, blau wie Treue,
Frühling, deine Blumen blühn!

Junge Schmetterlinge
Streifen sorglos drüber her. -
Ach die Welt wär' ganz geringe,
Wenn der Augenblick nicht wär'!

Hört's die holde Stunde,
Daß ich von der Zukunft red':
Schweigefinger auf dem Munde
Zeigt sie auf ein Blütenbeet …


II.

Wie grün die sanft geneigten Hügel,
Wie rosenrot die Gärten stehn! -
Hier braucht die Sehnsucht keine Flügel,
Um in ein sel'ges Land zu sehn.

Viel Blüten löst von Busch und Bäumen
Des Mittags stillbewegte Ruh
Und treibt sie mir mit ros'gen Träumen
Als duftende Verheißung zu.

Mein Herz auch will sich neu entfalten, -
Die Hand der Zukunft drück' ich fest.
Sie soll mir alles treulich halten,
Was sie mir heut versprechen läßt!

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