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Das Gedicht „Grau“ stammt aus der Feder von Ada Christen.

I.

Ist denn mein ganzes Sein verwirrt,
   Daß alles ich jetzt anders schau';
Erscheint mir doch die ganze Welt
   Ein schmutzig Bild nur, Grau in Grau.

Ich lebte gern und lachte gern
   Wie sonst ein Menschenkind -
Doch alles glotzt so fratzenhaft -
   Dies Grau, es macht mich blind.

II.

Ein trüber, grauer Regentag,
   Kalt und unheimlich öd;
Der Himmel starrt so grau herein,
   Die grauen Menschen so blöd.

Da schnell ein rotes Licht herein -
   Den roten Vorhang herab -
Das lügt dann wieder die Rosen mir
   Die ich längst verloren hab'…

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