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Das Gedicht „Haus des Dichters“ stammt aus der Feder von Oskar Loerke.

Schau wie Nesselkraut weht
Um zerbrochene Mühlensteine
Mit der verwitterten Rinne
Des nährenden Getreides,
Und wie die Narbe, geglättet, vergeht -
So vergessen die Sinne
Den Weg des Leides,
Doch hört mein Leid nicht auf in dir.

Komm durch Umnachtetes!
Eine Handvoll Sand
Wie das Verweste
Deines eigenen Leibes, -
Staune, wie es vorbei dir fliegt!
Und wie die scheinende Sonne,
Ein Geschlachtetes,
Auf brauner Bank verblutend liegt!
Doch hört mein Glück nicht auf in dir.

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