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Das Gedicht „Heidefrieden“ stammt aus der Feder von Ferdinand Avenarius.

Still durch die Heide hinzugehn,
Ich lieb es, und ins Land zu sehn,
Wenn fern die Sonne untergeht
Und Farbenduft herüberweht.

Wie sichs da wohlig rings erwärmt,
Von Wolkenschatten überschwärmt,
Indes am hohen Himmel zieht
Hinwandernd eines Vogels Lied.

Dann schweigt es still – und alles schweigt –
Und leis der Abend niedersteigt,
Bis auf der Heide fern und nah
Nur webt der Duft der Erika.

Bis nur der Leuchtturm wechselnd Licht
Noch sterngleich durch das Dunkel bricht,
Die übers Wattenmeer in Ruh
Sich blinzen ihre Grüße zu.

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