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Das Gedicht „Gleichnis“ stammt aus der Feder von Richard Dehmel.

Neulich erwacht’ ich und griff zum Kruge; da hing einer Spinne
hundertmaschiges Netz über die Öffnung gespannt.
Ärgerlich rück ich ihn weg, durch Zufall grad in dieSonne:
hundertfätig bewegt glänzte das Wasser mir nun.
Künstler, entrücke die Dinge der Welt ins Licht deinesGistes,
auch das Gemeine, doch so, daß es ins Reine sich fügt!

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