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Das Gedicht „Heiterkeit, güldene, komm!“ stammt aus der Feder von Friedrich Nietzsche.

Heiterkeit, güldene, komm!
du des Todes
heimlichster, süßester Vorgenuß!
- Lief ich zu rasch meines Wegs?
Jetzt erst, wo der Fuß müde ward,
holt dein Blick mich noch ein,
holt dein Glück mich noch ein.

Rings nur Welle und Spiel.
Was je schwer war,
sank in blaue Vergessenheit -
müßig steht nun mein Kahn.
Sturm und Fahrt - wie verlernt er das!
Wunsch und Hoffen ertrank,
glatt liegt Seele und Meer.

Siebente Einsamkeit!
Nie empfand ich
näher mir süße Sicherheit,
wärmer der Sonne Blick.
- Glüht nicht das Eis meiner Gipfel noch?
Silbern, leicht, ein Fisch
schwimmt nun mein Nachen hinaus.

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