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Das Gedicht „Hölderlin“ stammt aus der Feder von Georg Herwegh.

Den Klugen leiten sicher stets die Horen,
Nur mit dem Genius spielen oft die Winde;
Daß er, so Glück wie Unglück, früher finde,
Wird er mit Schwingen in die Welt geboren.

Doch bleibt ihm treu die Gottheit zugeschworen;
Sie legt am bösen Tag dem armen Kinde
Mit weicher Hand ums Aug' des Wahnsinns Binde,
Daß es nie sehe, was das Herz verloren.

Die Götter haben freundlich dein gedacht,
Die du so fromm gehalten einst in Ehren,
Und lebend schon dich aus der Welt gebracht.

Nichts Irdisches kann fürder dich versehren,
Und reiner, denn ein Stern zum Schoß der Nacht,
Wirst du zurück zur großen Mutter kehren.

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