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Das Gedicht „In der Fremde“ stammt aus der Feder von Clemens Brentano.

Weit bin ich einhergezogen
über Berg und über Tal,
und der treue Himmelsbogen
er umgibt mich überall.

Unter Eichen, unter Buchen
an dem wilden Wasserfall
muß ich nun die Herberg suchen
bei der lieb Frau Nachtigall.

Die im brünst'gen Abendliede
ihre Gäste wohl bedenkt,
bis sich Schlaf und Traum und Friede
auf die müde Seele senkt.

Und ich hör' dieselben Klagen
und ich hör' dieselbe Lust
und ich fühl' das Herz mir schlagen
hier wie dort in meiner Brust.

Aus dem Fluß, der mir zu Füßen
spielt mit freudigem Gebraus
mich dieselben Sterne grüßen
und so bin ich hier zu Haus.

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