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Das Gedicht „In graues Grün“ stammt aus der Feder von Arno Holz.

In graues Grün
verdämmern Riesenstämme

Von greisen Aesten
hängt
in langen Bärten Moos.

Irgendwo.. hämmernd.. ein Specht.

Kommt der Wolf? Wächst das Wunschkraut hier?

Wird auf ihrem weissen Zelter,
lächelnd,
auf mein klopfendes Herz zu,
die Prinzessin reiten?

Nichts.
Wie schwarze Urweltkröten,
regungslos,
hockt am Weg der Wachholder.

Zwischendurch
giftrot
leuchten Fliegenpilze.

(aus Phantasus)

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