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Das Gedicht „Landschaft im Spätherbst“ stammt aus der Feder von Ferdinand von Saar.

Über kahle, fahle Hügel
Streicht der Dämmrung kühler Flügel;
Dunkel, wie erstarrte Träume,
Stehn im Tal entlaubt die Bäume.

Tiefe Stille, tiefes Lauschen:
Keine Welle hörst du rauschen,
Keine Stimme hörst du klingen,
Dir des Lebens Gruß zu bringen.

Nur als stummes Bild der Gnade
Siehst du dort am steingen Pfade,
Von des Kreuzes Holz getragen,
Durch die Nacht den Heiland ragen.

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