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Das Gedicht „Leben, Traum und Tod“ stammt aus der Feder von Hugo von Hofmannsthal.

Leben, Traum und Tod …
Wie die Fackel loht!
Wie die Erzquadrigen
Über Brücken fliegen,
Wie es drunten saust,
An die Bäume braust,
Die an steilen Ufern hängen,
Schwarze Riesenwipfel aufwärts drängen …

Leben, Traum und Tod …
Leise treibt das Boot …
Grüne Uferbänke
Feucht im Abendrot,
Stiller Pferde Tränke,
Herrenloser Pferde …
Leise treibt das Boot …

Treibt am Park vorbei,
Rote Blumen, Mai …
In der Laube wer?
Sag, wer schläft im Gras?
Gelb Haar, Lippen rot?
Leben, Traum und Tod.

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