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Das Gedicht „Letzter Wille“ stammt aus der Feder von Friedrich Nietzsche.

So sterben,
wie ich ihn einst sterben sah -,
den Freund, der Blitze und Blicke
göttlich in meine dunkle Jugend warf:
- mutwillig und tief,
in der Schlacht ein Tänzer -,

unter Kriegern der Heiterste,
unter Siegern der Schwerste,
auf seinem Schicksal ein Schicksal stehend,
hart, nachdenklich, vordenklich -:

erzitternd darob, dass er siegte,
jauchzend darüber, daß er sterbend siegte -:

befehlend, indem er starb,
- und er befahl, dass man vernichte…

So sterben,
wie ich ihn einst sterben sah:
siegend, vernichtend…

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