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Die besten Gedichte von Ludwig Rellstab (1799 - 1860) - einem deutschen Journalisten, Musikkritiker und Dichter (Epoche der Klassik / Romantik).

Bekannte Gedichte

Kurze Gedichte

In tiefer Ruh' liegt um mich herum
der Waffenbrüder Kreis;
Mir ist das Herz so bang und schwer,
von Sehnsucht mir so heiß.

Ihr Auge

Nimm einen Strahl der Sonne,
    vom Abendstern das Licht,
Die Feuerglut des Aetna,
    die aus der Lava bricht -
Du hast, was mich erhellt
    und mich erwärmt und mich verklärt, -
Und was mein innres Leben
    bis in den Tod verzehrt!

Leben & Werk

Heinrich Friedrich Ludwig Rellstab wurde in Berlin geboren und starb dort. Er war der Sohn des Musikverlegers und Komponisten Johann Carl Friedrich Rellstab. Er war ein begabter Pianist, veröffentlichte Artikel in verschiedenen Zeitschriften, darunter die einflussreiche liberale Vossische Zeitung, und gründete die Musikzeitschrift Iris im Gebiete der Tonkunst, die von 1830 bis 1841 in Berlin erschien. Seine unverblümte Kritik am Einfluss von Gaspare Spontini in Berlin brachte ihn 1837 ins Gefängnis.

Rellstab hatte einen beträchtlichen Einfluss als Musikkritiker und hatte deshalb eine gewisse Macht darüber, welche Musik in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts für deutsch-nationale Zwecke verwendet werden konnte. Da er "ein effektives Monopol auf Musikkritik" in Frankfurt hatte und aufgrund der Popularität seiner Schriften, wäre Rellstabs Zustimmung für die Karriere eines jeden Musikers in Gebieten, in denen der deutsche Nationalismus präsent war, wichtig gewesen.

Die ersten sieben Lieder von Franz Schuberts Schwanengesang haben Texte von Rellstab, der sie 1825 bei Beethoven hinterlassen hatte, dessen Assistent Anton Schindler sie an Schubert weitergab. Sein Werk wurde auch von Franz Liszt vertont.

Es ist auch bekannt, dass er Beethovens Klaviersonate Nr. 14 in cis-Moll, op. 27/2, den berühmten Beinamen Mondscheinsonate gegeben hat.

Berühmte Verse renommierter Poeten, die sich der Lyrik verschrieben haben: