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Das Gedicht „Nach neuen Meeren“ stammt aus der Feder von Friedrich Nietzsche.

Dorthin - will ich; und ich traue
Mir fortan und meinem Griff.
Offen liegt das Meer, in′ s Blaue
Treibt mein Genueser Schiff.

Alles glänzt neu und neuer,
Mittag schläft auf Raum und Zeit -:

Nur dein Auge - ungeheuer

Blickt mich′ s an, Unendlichkeit!

Der du mit dem Flammenspeere
Meiner Seele Eis zerteilt,
Daß sie brausend nun zum Meere
Ihrer höchsten Hoffnung eilt.
Heller stets und stets gesunder,
Frei im liebevollsten Muss -
Also preist sie deine Wunder,
Schönster Januarius!

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