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Das Gedicht „Nur Du allein“ stammt aus der Feder von Ada Christen.

1.

Nur Du allein, Du schautest wie ich litt,
Nur Du allein hast meiner Qual geglaubt,
Du schirmtest die Gedanken mir im Haupt –
Als Nacht mit Licht in meiner Seele stritt.

Nur Du allein, Du lieh'st mir Deine Hand,
Als ich einst kam, geschmähet und bedroht –
Als sich kein heimathlicher Heerd mir bot,
Als ich allein auf weiter Erde stand …

Nur Du allein, Du hast mich nie betrübt,
Seit Du erschaut, wie ich so tiefverarmt –
Nur Du allein hast Dich einst mein erbarmt,
Hast mich beschützt – und hast mich nie geliebt

2.

Sag' nicht, ich soll Dich meiden
Und nimmer sehn,
Wollt' ich Dich auch verlassen,
Wohin sollt' ich gehn? –
Du weißt es ja, ich habe
Keine Heimat dann –
Kein Glück – und keine Stätte,
Wo ich ruhen kann …

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