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Das Gedicht „O, Grille sing“ stammt aus der Feder von Max Dauthendey.

O, Grille sing,
Die Nacht ist lang.
Ich weiß nicht, ob ich leben darf,
Bis an das End' von Deinem Sang.

Die Fenster stehen aufgemacht.
Ich weiß nicht, ob ich schauen darf,
Bis an das End' von dieser Nacht.

O, Grille sing, sing unbedacht,
Die Lust geht hin,
Und Leid erwacht.
Und Lust im Leid -
Mehr bringt sie nicht, die lange Nacht.

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