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Das Gedicht „Revolution“ stammt aus der Feder von Gustav Falke.

Sie drängen nach oben,
Die lange geduckt,
Das Haupt erhoben
Wird aufgemuckt;
Wollen auch was haben
Von der Welt Gaben.
Habt lange genug allein gezecht,
Den Wein verteilt mehr schlecht als recht.
Zögernd erst, doch mählich frecher
Tappen sie nach eurem Becher,
Mit groben Fäusten und wenig eben.
Hättet willig ihr gegeben,
Das Tischtuch wäre geblieben rein.
Nun wird verschüttet viel edler Wein,
Vieles verderbt,
Wie Blut gefärbt.

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