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Die besten Gedichte von Robert Reinick (1805 - 1852) - einem deutschen Dichter und Maler (Epoche der Romantik).

Inhalt

Berühmte Gedichte

Bekannte Gedichte

Kurze Gedichte

Dank mir dem Mund:
hat wenig Grund.
Im Herzen Dank:
ist guter Klang.
Dank mit der Tat:
das ist mein Rat.

 

In Worten

In Worten laß, in Weisen es mich fassen,
dass ich es kann vor Menschen tönen lassen,
auf daß die Funken, die mein Herz durch sprühn,
in andern zünden und als Flamme glühn,
dass an der Freudigkeit, die ich gefunden,
manch Herz in neuer Frische mag gesunden.

Juni - In den Kirschen

Schwellende Kirschen
Strotzend vom Saft,
Fröhliche Wangen
Blühend in Kraft!

Rötet die Kirsche sich,
Bald ist’s getan;
Bräunt sich die Wange,
Fängt’s Leben recht an!

Leben & Werk

Reinick (22. Februar 1805 in Danzig; † 7. Februar 1852 in Dresden) besuchte ab 1825 die Kunstakademie in Berlin, ab 1827 als Schüler von Carl Joseph Begasse. Er war stand u.a. mit Adelbert von Chamisso und Eichendorff im Austausch. Während dieser Zeit wandte er sich neben der Malerei auch der Dichtung zu.

Nach 1831 setzte er seine Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf unter Friedrich Wilhelm von Schadow fort und unternahm 1838 die damals unter Künstlern obligatorische Studienreise nach Italien.

Im Jahre 1844 heiratete er und ließ sich in Dresden nieder, wo er bis zu seinem Tode als Dichter, Übersetzer und Kunstmaler wirkte. Er starb 1852 und wurde auf dem Trinitatis-Friedhof in Dresden beigesetzt.

Von seinen Übersetzungen sind die "Alemannischen Gedichte" von Johann Peter Hebel hervorzuheben, die er ins Hochdeutsche übertrug.

Berühmte Verse renommierter Poeten, die sich der Lyrik verschrieben haben: