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Das Gedicht „Römische Campagna“ stammt aus der Feder von Rainer Maria Rilke.

Aus der vollgestellten Stadt, die lieber
Schliefe, träumend von den hohen Thermen,
Geht der grade Gräberweg ins Fieber;
Und die Fenster in den letzten Fermen

Sehn ihm nach mit einem bösen Blick.
Und er hat sie immer im Genick,
Wenn er hingeht, rechts und links zerstörend,
Bis er draußen atemlos beschwörend

Seine Leere zu den Himmeln hebt,
Hastig um sich schauend, ob ihn keine
Fenster treffen. Während er den weiten

Aquädukten zuwinkt, herzuschreiten,
Geben ihm die Himmel für die seine
Ihre Leere, die ihn überlebt.

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