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Das Gedicht „Sängers Trost“ stammt aus der Feder von Justinus Kerner.

Weint auch einst kein Liebchen
Tränen auf mein Grab,
Träufeln doch die Blumen
Milden Tau hinab;

Weilt an ihm kein Wandrer
Im Vorüberziehn,
Blickt auf seiner Reise
Doch der Mond dahin.

Denkt auf diesen Fluren
Bald kein Erdner mein,
Denkt doch mein die Aue
Und der stille Hain.

Blumen, Hain und Aue,
Stern und Mondenlicht,
Die ich sang, vergessen
Ihres Sängers nicht.

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