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Das Gedicht „Schlaf“ stammt aus der Feder von Ernst Lissauer.

Vorraum des Sterbens. Seltsame Garderobe,
Wo wir abtun das tägliche Gewand,
Zum letzten Spiel die stets erneute Probe.
Die Szene: jenes finstre fremde Land,
Da wir für immer hausen, bald -
Wir wandeln uns in düstre Ungestalt.
Am Morgen aber schließt das Stück.
Doch ein Mal, - die wir eben noch besessen,
Die Zauberformel haben wir vergessen
Und finden nicht zurück.

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