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Das Gedicht „Schöne Nacht“ stammt aus der Feder von Carl Busse.

Schöne Nacht, Gestirne wandeln
Heilig über dir,
Und des Tags bewegtes Handeln
Stillt zum Traum sich hier.

Was ich sehne, was ich fühle,
Ist nun doppelt mein,
Ach in deiner keuschen Kühle
Wird es gut und rein!

Und so bringst du diese Erde,
Bringst mein Herz zur Ruh,
Daß es still und stiller werde,
Schöne Nacht, wie du!

Carl Busse

Anmerkung: Der Komponist Heinrich Kaspar Schmid vertonte 1903 in op. 9 das Gedicht für Gesang und Klavier.

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