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Das Gedicht „Skat“ stammt aus der Feder von Johannes Trojan.

Und als an das blaue Meer ich trat,
Da standen drei Männer drinnen,
Die spielten während des Badens Skat,
Und einer schien zu gewinnen.
Der Skat dabei auf dem Wasser schwamm,
Mich aber dünkte das wundersam.

Und als ich kam in die Baumannshöhl’,
Da fand ich wider Erwarten
Drei Männer unten, bei meiner Seel’,
Dasitzend über den Karten.
Die reizten einander beim Grubenlicht –
Ich ging davon, mir gefiel das nicht.

Und als ich kam auf des Faulhorns Höh’,
Wohl über Klippen und Grate,
Da fand ich drei Männer im ewigen Schnee,
Die sassen schon lange beim Skate.
Der eine gab schon zum hundertsten Mal –
Da floh ich schaudernd hinab ins Tal.

Es sitzen da im geheimen Rat
Drei strenge Richter der Toten.
Sie sollen’s sein, doch sie spielen Skat,
Obgleich es Pluto verboten.
O sagt, wohin kann der Mensch noch geh’n,
Um nicht drei Männer beim Skat zu seh’n?

Anmerkung: unsere Schwesterseite präsentiert Informationen über das Kartenspiel Skat auf kurze & knappe Weise.

Johannes Trojan

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