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Das Gedicht „Venedig“ stammt aus der Feder von Klabund.

Im Norden
Frieren die Götter.
Hier
Strahlt jeder Gauner: ein heisser Gott.

Seines Tempels Stufen
Steigen aus dem Canale grande.
Er opfert
Sein südliches Herz sich selbst.

Die Sbirren schleichen
Zur Dämmerung.
Am Himmel segelt
Eine Gondel.

Die Adria
Brandet an meine Brust.
Der Markusplatz
Tönt wie eine Harfe.

An vergitterten Fenstern,
An freigelassenen Menschen vorbei:
Auf einer weissen Piazza
Entfaltet sich wie eine rote Mantille dein Lächeln.

Ists Tag? So ist die Sonne,
Ists Nacht? So ist der Mond
Am Herzen
Aufgegangen.

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