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Das Gedicht „Venedig“ stammt aus der Feder von Friedrich Nietzsche.

An der Brücke stand
jüngst ich in brauner Nacht.
Fernher kam Gesang:
goldener Tropfen quoll′ s
über die zitternde Fläche weg.
Gondeln, Lichter, Musik -
trunken schwamm′ s in die Dämmerung hinaus…

Meine Seele, ein Saitenspiel,
sang sich, unsichtbar berührt,
heimlich ein Gondellied dazu,
zitternd von bunter Seligkeit.
- Hörte Jemand ihr zu?…

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