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Das Gedicht „Waldessprache“ stammt aus der Feder von Friedrich de la Motte Fouqué.

Ein Flüstern, Rauschen, Klingen
Geht durch den Frühlingshain,
Fängt wie mit Liebesschlingen
Geist, Sinn und Leben ein.

Ein Chor von all' den Zweigen
In süßer Harmonie,
Und doch jedwedes Neigen
In eigner Melodie.

Säng' ich es nach, was leise
Solch' stilles Leben spricht,
So schien' aus meiner Weise
Das ew'ge Liebeslicht.

Doch schon im leichten Wandeln
Zog das Geflüster fort;
Dumpf ist der Menschen Handeln,
Und tot der Sprache Wort.

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