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Das Gedicht „Wann ich mit Frieden kann in deinen Armen liegen“ stammt aus der Feder von Martin Opitz.

Wann ich mit Frieden kann in deinen Armen liegen
So hab' ich schon genug: mehr Ehre wünscht' ich nicht
Auf dieser weiten Welt als dir mein Trost und Licht
In deiner weißen Schoß zu ruhen nach Genügen.

Dies ist mein bester Zweck: es mag ein andrer kriegen
Dem Mars im Herzen steckt das aus ihm selber bricht
Nach Helm' und Waffen greift den kühnen Feind bespricht
Und wankt nicht um ein Haar will sterben oder siegen.

So wilde bin ich nicht: Dorinde wann du dich
Um meine Schultern wirfst das ist ein Krieg für mich;
Hiervon soll meinen Sinn kein Ruhm und Gut bewegen.

Das Glücke deiner Gunst hat bei mir größern Schein
Als etwa an Cäsar selbst und Alexander sein
Und diese ganze Welt zun Füßen können legen.

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