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Das Gedicht „Webstuhl“ stammt aus der Feder von Oskar Loerke.

Den Berg hinab durch grauen Wald,
Durch lendenhohe graue Steine
Die Fichten ankern, Lein um Leine,
Straff, dunkel, kalt,

Verankern Schwarzgewirr und Licht,
Zerren Himmel und Erde zusammen,
Daß Sonne und Stein sich stoßen und schrammen,
Gedicht und Gewicht.

Mich trägt und stößt und hemmt eine Scheu,
Ich laufe wie eine kleine Spule
Im schwarzen Tannenwebstuhle:
Er webt mich neu.

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