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Das Gedicht „Abend“ stammt aus der Feder von Ferdinand Avenarius.

Kommt von fern heran die Nacht,
Hält der Tag noch schimmernd Wacht,
Grüßt noch her vom Bergesrand
Zu ihr übers müde Land.

"Breite nun die Decken aus,
Schlafen lass die Erde aus:
Lebensglühn und Freudesprühn –
Schwester, war das heut ein Blühn!

Mittlerweil vom Sternenraum
Streu ich auf euch Traum um Traum,
Traum um Traum, mit Licht durchtränkt,
Dass ihr mein im Schlaf gedenkt."

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