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Das Gedicht „Adieu Mädchenlachen“ stammt aus der Feder von Paul Boldt.

Sie nehmen Abschied, werden nicht vergessen
Die Wege, die sie jetzt gehn — Du und Ich,
Zwei Lächeln nur, mit denen sich
Apokalyptische Gesichte messen.

O fälschte doch mein sicheres Gesicht!
Die Furcht läuft in die Zukunft und sieht mutig,
Da liegst du, abgeküßt und schenkelblutig:
— Mein Hirn bellt auf— brautnackt im Ampellicht.

Die Schmerzen beißen in das Hirn hinein.
Was martert, mordet nicht mein wilder Freisinn!
O meine Mutter, weißhändige Greisin,
Nimm mich zurück ins Nichtgeborensein!

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