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Das Gedicht „Auf eine Nase“ stammt aus der Feder von Heinrich Seidel.

Wie ein Rubin auf rosenfarb'gem Grunde
In mildverklärtem Flammenscheine sprüht sie,
Wie eine Purpurros' mit sanftem Runde
Vergnüglich heiter freuderweckend blüht sie,
Im Abendrot manch froh durchschwärmter Stunde,
Im Wiederschein viel roten Weines glüht sie!
O welche Fluthen flossen schon zusammen
Zu schaffen dieses wundervolle Flammen!

Wie viele Lasten Silbers oder Goldes
Dies Kupfer zu erzeugen sind verschwendet,
Wie viele Länder haben schon ihr holdes
Getränk zu ihrem Wohlgedeihn gespendet!
Hinab von Kap-, Bordeaux- und Rheinwein rollt' es
Ohn' Unterlaß, bis endlich sie vollendet:
Ein Flammenhügel, eine wundervolle
Mit inn'rer Glut getränkte Purpurknolle!

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