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Das Gedicht „Form ist Wollust“ stammt aus der Feder von Ernst Stadler.

Form und Riegel mußten erst zerspringen,

Welt durch aufgeschlossne Röhren dringen:

Form ist Wollust, Friede, himmlisches Genügen,

Doch mich reißt es, Ackerschollen umzupflügen.

Form will mich verschnüren und verengen,

Doch ich will mein Sein in alle Weiten drängen -

Form ist klare Härte ohn′ Erbarmen,

Doch mich treibt es zu den Dumpfen, zu den Armen,

Und in grenzenlosem Michverschenken

Will mich Leben mit Erfüllung tränken

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