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Das Gedicht „Frühling“ stammt aus der Feder von Hermann von Gilm.

Wenn es wieder blüht auf Erden,
Frühlingslüfte wieder wehen,
Ach wie viele Berge werden
Zwischen uns, Geliebte, stehen!

Noch vermag ich's nicht zu fassen,
Was es heißt, von dir zu scheiden,
Was es heißt, allein, verlassen,
Dich zu missen und zu meiden.

Schweigen werden meine Lieder,
Kein Gesang wird mehr ertönen
Und die Fremden werden wieder
Uns're stummen Berge höhnen.

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